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Montag, 3. November 2014

Heeder Tannen (Gastbeitrag von Bettina)

Daniela bloggt ja immer so schöne Ideen für Spaziergänge, allerdings sind diese für mich aus Quickborn oft nur mit sehr langer Anfahrt zu erreichen. Deshalb möchte ich hier mal einen Tipp für die Leute nordwestlich von Hamburg aufschreiben.
Nur 15 Fahrminuten von Quickborn und Kaltenkirchen und nur knapp 10 Minuten von Barmstedt liegt das traumhafte Waldgebiet „Heeder Tannen“. Man erreicht den Startpunkt entweder über die Straße Autwiet, wo kurz hinter der Brücke über die Krückau ein Waldparkplatz ist oder über die Straße Heeder Tannen, Parkplatz vor dem Sportplatz.
Ich nutze immer den Parkplatz Autwiet. Entweder, man läuft direkt geradeaus, dem Straßenverlauf entlang zum Waldgebiet oder folgt direkt gegenüber einem schmalen Weg in den Wald, der nach nur ca. 50 m direkt an die Krückau führt. An dieser Stelle macht die Krückau einen Bogen, deshalb hat sich fast so etwas wie ein kleiner See gebildet, herrlich für die Hunde zum schwimmen und toben. Man kann nun den schmalen Pfad entlang der Krückau bis zum Ende laufen und die Hunde können die ganze Zeit immer wieder im Wasser toben. Dann dem Straßenverlauf rechts herum folgen, bis man an den unbeschrankten Bahnübergang kommt.
Hier beginnt das eigentliche Waldstück. Es gibt dort eine große Picknick-Garnitur, wo man auf dem Rückweg noch gemütlich sitzen kann. Von hier aus zweigen 2 Spurbahnen ab, man auch beide benutzen. Eine detaillierte Karte für das Waldgebiet gibt es nicht, also immer an die alte Pfadfinderregel halten: beim abbiegen immer nur rechts, rechts, rechts oder links, links, links, dann sollte man beim Startpunkt wieder ankommen.
Einfach etwas Zeit einplanen, um dieses tolle Gelände für sich zu entdecken. Ziemlich weit am Ende gibt es für Schleswig-Holstein einzigartige Binnendünen, es lohnt sich bis dorthin zu wandern. Für diese Runde benötigen wir im Schnitt immer so 2 Stunden. Gestern zum Beispiel hat uns eine Freundin die sich dort sehr gut auskennt zu einem verborgenen See mitten im Wald geführt, sehr idyllisch.
Eine weitere Variante die Runde auszudehnen ist, gleich nach dem Bahnübergang die nächste Möglichkeit rechts in den Wald. Der Weg ist klein und nicht gut zu erkennen. Wenn man dem Weg folgt, kommt man m Ende wieder an die Krückau und kann deren Verlauf etwas folgen. Dann 2 x links halten und man ist wieder auf der Spurbahn (Sandhafer – kennt sogar google maps).
Zum Thema Hunde im Wald – ich habe das große Glück, dass Maya null irgendwelchen Fährten hinterher geht und sich auch nicht weiter als 15 m von mir entfernt. Das einzige was sie lockt, sind die Hinterlassenschaften des Wildes zum wälzen… Auch Mika, ihr Bruder mit dem wir dort oft wandern, geht nicht flitzen, so dass wir die Hunde dort frei laufen lassen können. Wer damit aber evtl. ein Problem hat, sollte den Hund auf jeden Fall an die Leine nehmen. Während der Brut- und Setzzeit gehe ich dort allerdings nicht, aber jetzt im Herbst ist es herrlich und auch nicht überfüllt.




 Anmerkung von Daniela : das sieht sehr flatgerecht aus und nach einer Menge Spaß


Neben baden haben die meisten Flats ein zweites Hobby : KLETTERN



 Anmerkung von Daniela : Vielen Dank liebe Bettina für diesen tollen Beitrag!Vielleicht folgen ja noch mehr deinem Beispiel.Ich würde es toll finden, denn wie ich auf unseren Veranstaltungen so höre, sind einige davon sehr angetan und freuen sich über diese Blog.

1 Kommentar:

  1. Schöner Bericht und schöne Bilder. Seit fast 30 Jahren laufe ich in diesem Gebiet. In letzter Zeit nicht mehr so oft, da ich leider aus Lutzhorn weggezogen bin. Ich vermisse es! Meine Hunde amüsieren sich hier auch immer bzw. haben es immer getan. Für uns Menschen gibt es auch geschichtlich viel zu entdecken: das ganze Gebiet der Heeder Tannen und Grelck'schen Tannen sind eine vorgeschichtliche Nekropole. Bisher habe ich ca. 400 Hügelgräber gezahlt bis hinüber nach Langeln. Ziehmlich einmalig. Hinüber nach Hemdingen geht's noch weiter und auch dort kann man sehr schön wandern! Also, es sind nicht unbedingt Sanddünen, die zu sehen sind, auch wenn der Untergrund überwiegend sandig ist. LG Beatrice

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